Der Ortsverband diskutiert über Zukunft der Innenstadt von Bad Reichenhall
Familienunternehmer Albert Duin aus München im Gespräch.
Bad Reichenhall - Die FDP Bad Reichenhall hat sich am Donnerstag, den 17. September, im Bürgerbräu in Bad Reichenhall zu einem politischen Austausch über die Zukunft der Stadt getroffen. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung und Attraktivität der Innenstadt sowie die Frage, wie die Steuereinnahmen der Stadt sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden können.
Unter dem Titel „Wie attraktiv ist Bad Reichenhall noch?“ wurde insbesondere über die zunehmende Verödung der Innenstadt diskutiert. Leerstände, die Entwicklung des Einzelhandels, die Aufenthaltsqualität und die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Gewerbetreibende waren zentrale Punkte des Gesprächs.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Mittelverwendung der städtischen Steuereinnahmen. Die Teilnehmer diskutierten darüber, welche Prioritäten die Stadt bei Investitionen setzen sollte und wie öffentliche Mittel gezielter eingesetzt werden können, um Bad Reichenhall als Wirtschafts-, Wohn- und Tourismusstandort langfristig zu stärken.
Als Gesprächspartner und Teilnehmer waren unter anderem Albert Duin, Familienunternehmer aus München, sowie Hans-Dieter Posch, Familienunternehmer und Vorsitzender des Liberalen Mittelstands Bayern, dabei. Ebenfalls vertreten waren Franz Farthofer, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Berchtesgadener Land, Armin Nowak, Kreisrat im Landkreis Berchtesgadener Land, sowie Roman Knöller, Ortsvorsitzender der FDP Bad Reichenhall und selbst Unternehmer vor Ort.
Gerade die Perspektive der Unternehmer spielte bei der Diskussion eine wichtige Rolle. „Eine lebendige Innenstadt entsteht nicht allein durch öffentliche Investitionen. Sie braucht vor allem gute Rahmenbedingungen für die Menschen, die hier investieren, Arbeitsplätze schaffen und Geschäfte betreiben“, so der Tenor der Diskussion.
Die FDP Bad Reichenhall sieht dabei Handlungsbedarf. Ziel müsse es sein, die Innenstadt wieder stärker als attraktiven Ort für Handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Wohnen und Begegnung zu positionieren. Gleichzeitig müsse kritisch hinterfragt werden, ob die vorhandenen finanziellen Mittel dort ankommen, wo sie den größten Nutzen für Bürgerinnen und Bürger sowie für den Wirtschaftsstandort entfalten.
Roman Knöller, betonte die Bedeutung eines offenen Austauschs: „Wir wollen nicht nur über Probleme sprechen, sondern konkrete Lösungen diskutieren. Bad Reichenhall hat enormes Potenzial. Entscheidend ist, dass wir dieses Potenzial auch nutzen und bei den politischen Entscheidungen die richtigen Prioritäten setzen.“
Die Veranstaltung soll nach Vorstellung der Liberalen nicht als einmalige Diskussion verstanden werden. Die FDP Bad Reichenhall will die Themen Innenstadtentwicklung, Wirtschaft, Standortattraktivität und verantwortungsvolle Verwendung öffentlicher Gelder weiter aufgreifen und in die kommunalpolitische Debatte einbringen.
Fazit des Abends: Bad Reichenhall verfügt über viele Voraussetzungen für eine attraktive und lebendige Stadt. Damit diese Stärken nicht verloren gehen, brauche es aus Sicht der FDP jedoch mehr Mut zu Veränderungen, klare Prioritäten und bessere Rahmenbedingungen für diejenigen, die die Innenstadt mit Leben füllen. Hierfür ist es notwendig den Verkehr nicht ungenutzt um Bad Reichenhall herum zu führen sondern die Tagestouristen in die Innenstadt! Hier muss das Marketing ansetzen. Fazit Mehr Verkehr bedeutet mehr Besucher bedeutet mehr Umsatz für unsere Wirtschaftstreibenden welche unsere schöne Stadt am leben halten.
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